Am vergangenen Samstag führte der Löschzug Blatzheim eine realitätsnahe Atemschutzübung auf dem Gelände des Autohauses Irnich in Manheim durch.

Insgesamt nahmen 22 Kameradinnen und Kameraden an der Übung teil, die von Brandmeister Regis Fwansoni und Unterbrandmeister Robin Funke geplant und durchgeführt wurde.

„Feuer 1 – Unklare Rauchentwicklung“ lautete die erste Alarmierung über die Übungsleitstelle. Noch während der Anfahrt wurde das Einsatzstichwort aufgrund mehrerer eingegangener Notrufe durch die Leitstelle auf „Gebäudebrand mit Menschenleben in Gefahr“ erhöht.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde bereits eine Person im Eingangsbereich der Werkstatt angetroffen. Diese teilte mit, dass sich noch zwei weitere Personen in der brennenden Werkstatt befanden. Daraufhin leitete Einsatzleiter Brandoberinspektor Daniel Eßer umgehend eine umfangreiche Menschenrettung ein. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Personensuche und Brandbekämpfung in das Gebäude vor.

Nachdem alle vermissten Personen gerettet werden konnten, wurde die Übung durch einen simulierten Atemschutznotfall erweitert. Eine Einsatzkraft war innerhalb des Gebäudes gestürzt und hatte einen erheblichen Druckverlust an seinem Atemschutzgerät. Der bereitstehende Sicherheitstrupp wurde daraufhin zur Rettung eingesetzt. Dabei wurde durch diesen ein Wechsel des Luftversorgungssystem durchgeführt und die Einsatzkraft anschließend aus dem Gefahrenbereich gerettet werden.

Die Übung stellte die Einsatzkräfte vor verschiedene Herausforderungen und bot die Möglichkeit, insbesondere die Zusammenarbeit, Kommunikation und das Vorgehen bei der Menschenrettung sowie bei einem Atemschutznotfall unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.

Ein besonderer Dank gilt dem Autohaus Irnich für die Bereitstellung des Übungsobjektes und die Unterstützung bei der Durchführung.